GESCHICHTE

FIRMENPORTRAIT

Im Zuge der Umstrukturierung unserer Kommunikationsmittel haben wir uns intensiv mit unserem Werdegang auseinandergesetzt. Der Schritt von einer Idee zu einer Baufirma mit knapp 75 Mitarbeitern erscheint riesig und unbewältigbar. Und in der Tat, es war nicht ein Schritt, vielmehr waren es etliche kleine Meilensteine, wegweisende Entscheidungen und grundlegende Einstellungen, die uns im Laufe der Zeit wachsen und gedeihen ließen. Als 14-jähriger Maurerlehrling keimte bereits der Traum der eigenen Unternehmung in mir. Ein kleiner Raum im Elternhaus reichte aus, um 1988 die „Baufirma Plattner Sebastian” aus der Taufe zu heben und mit dem Abenteuer zu beginnen. Aus heutiger Sicht „klein”, aber wahnsinnig wichtig war das Magazin in der hauseigenen Garage.Schon zu dieser Zeit schälten sich in gewissen Entscheidungen Grundhaltungen der jetzigen Betriebsführung heraus: zum Beispiel das Bekenntnis zur Investition in qualitativ hochwertige Werkzeuge. Nur so konnten wir die heftigen technischen Umwälzungen der letzten 25 Jahre erfolgreich meistern. Schon „früh” stand ein Faxgerät im Büro und im Auto läutete eines der ersten „Funktelefone” Südtirols. Erkennbar an einer 1,5m hohen Antenne und einem ziegelgroßen Batterieblock im Kofferraum. Wir wuchsen langsam, stetig und vor allem mit jedem Auftrag.
Der Eintrag ins „Albo Nazionale”, 1993, öffnete uns dann die Tür für den ersten großen öffentlichen Auftrag. Wir vergrößerten das Team und in Folge auch das Büro in Jenesien. Vor allem als Firmeninhaber stürzte ich mich im Laufe der firmeninternen Umwälzungen immer wieder in neue Rollen und erweiterte so meine Kompetenzen. Zwischen Gesprächen mit der Bank, den Lieferanten, den Kunden und Mitarbeitern entwickelte sich das interessante Spannungsfeld der modernen Betriebsführung. Die Bereitschaft, sich andauernd zu verändern, ohne die wertvollen Erfahrungen loszulassen, wurde zu einem rythmischen Wechselspiel, in dem ich mich entfalten und vor allem reifen konnte. 1997 folgte der strategisch wichtige Umzug nach Bozen. Wir öffneten uns damit einem größeren Markt, einer besseren Logistik und weiteren Wachstumschancen. Als frisch gebackene GmbH galt es, eine konsistente Firmenstruktur aufzubauen und die Sicherheit für ein größer gewordenes Team an Mitarbeitern zu stärken. Teilweise arbeiten schon damals mehrere Mitglieder einer Familie in unserer Firma. Grund genug, um Gewicht auf sichere Arbeitsplätze und ein stabiles Betriebsklima zu legen. Durch diese Einstellung sind wir sattelfest und mit großer Zuversicht durch die starke Rezession der vergangenen Wirtschaftskrise navigiert. Denn, wie sich jetzt herausstellt, geht die Reise eher entlang eines ständigen Flusses, als von Erfolg zu Erfolg. Dauernd müssen Prozesse optimiert werden, Tag für Tag der Wunsch präsent sein, die Qualität zu steigern und den Kundennutzen zu erweitern. Damit all diese Verbesserungen im Sinne einer höheren Lebensqualität der Menschen sind, muss das Ziel eine durch nachhaltige und ökologische Gedanken geprägte Baukultur sein. Langlebiges zu gestalten, spielt letztendlich allen Beteiligten in die Hände: dem Unternehmen mit den Mitarbeitern, unseren Partnern, den Kunden. Sie alle werden uns, sofern die Richtung weiterhin klar und stimmig ist, auch weiterhin begleiten und uns bei der Verwirklichung unserer Visionen unterstützen. Wir jedenfalls freuen uns darauf.

Sebastian Plattner